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Es war im Jahre 1979, als sich ein kleiner Kreis begeisterter Stockschützen, an der Spitze Erich Bindl, an den Bau einer Asphaltbahn mit 2 Spielbahnen machte. In freiwilliger Arbeit entstand in Schechen, am Rande des Vereinsgrundstückes des SV Schechen, eine moderne und zweckmäßige Asphaltbahn. Zehn Jahre erfreuten sich die Stockschützen am Spiel untereinander auf dieser Bahn. Am Wochenende, ob Sommer oder Winter, oftmals bis spät in die Nacht hinein, konnte man die Männer beobachten, und je nach Spielverlauf auch weithin hören.

1990 entschied man sich, als neunte Abteilung, dem SV Schechen beizutreten. Und so fand, mit Unterstützung des damaligen 1.Vositzenden des SV Schechen Sepp Ertl, am 22.9.1990 die Gründungsversammlung statt. An dieser Versammlung nahmen 18 der 22Mitglieder teil. Alois Wechselberger jun. übernahm das Amt des Abteilungsleiters und leitete von da an die Geschicke der neu gegründeten Abteilung. Bei der 1.Abteilungsversammlung 1991 wurde er in seinem Amt bestätigt. Als Stellvertreter wurde Sebastian Grabmayer, als Kassier Helmut Schildhauer und als Schriftführer Mathias Schildhauer gewählt. Am 15.2.1991 erfolgte die Bestätigung durch die Generalversammlung des SV Schechen.Von Anfang an nahmen die Aktiven der Abteilung sehr erfolgreich an offiziellen Meisterschaften teil.

Der nächste zukunftsweisende Schritt in der noch jungen Abteilungsgeschichte war die Gründung einer Jugendmannschaft. Nachdem ein paar Jungschützen schon einige Zeit beim Training der Herren mitmachten und sich die Zahl auf 5 Jugendliche erhöhte, konnte man 1995 den Schritt wagen und eine Jugendmannschaft zum Spielbetrieb anmelden. Die in kurzer Zeit erreichten Erfolge der Jugendlichen in den Mannschafts- und Einzeldisziplinen machte den SV Schechen weit über die Grenzen unserer Heimat hinaus bekannt. Diese Erfolge bescherten uns auch einen regen Zulauf von Jugendlichen. Neben Kreis-, Bezirks- und Bayerischen Meistertiteln konnten wir auch Deutsche und sogar Europameistertitel vorweisen.

Bedingt durch den regen Spielbetrieb auf den Stockbahnen und den Mitgliederzuwachs wurde die Stocksportanlage in Schechen schnell zu klein. Der Asphaltbelag war auch schon sehr in Mitleidenschaft gezogen worden. So suchte man eine Möglichkeit die Anlage zuvergrößern. In Schechen war das aus Platzgründen nicht möglich. Schließlich fand man einen geigneten Platz bei den Tennisplätzen in Hochstätt. 1998 entschied man sich für den Bau einer neuen Stocksportabteilung mit 4 Bahnen und einem Stockschützenheim mit Sanitären Einrichtungen. Es wurden auch die vorgeschriebenen Lärmschutzmaßnahmen und eine Flutlichanlage gebaut. Alle Mitglieder der Abteilung trugen maßgeblich zum gelingen dieses Bauvohabens bei. Es wurden fast alle Arbeiten in Eigenleistung erbracht, was auch die Baukosten im Rahmen hielt. Im Jahre 2000 konnte das sehr gut gelungene Projekt beim 10-jährigen Bestehen der Abteilung eingeweiht werden.

Durch die nun sehrguten Spiel- und Trainingsmöglichkeiten konnten wir auch unsere Erfolge im Spielbetrieb steigern. Im Herrenbereich spielte die 1.Mannschaft, bestückt mit ehemaligen Jungschützen der Abteilung, bereits in der Bayernliga. Und in der Disziplin Weitschiessen können wir einen mehrmaligen Bayerischen Meister, den Deutschen Rekordmeister, Europa-Cup Sieger, Vizeeuropameister, Europameister, Vizeweltmeister und Weltmeister in unseren Reihen finden.

2012 war wieder ein Jahr der Baumaßnahmen. Der Asphaltbelag zeigte wieder hohe Verschleißerscheinungen und so sollte ein neuer Belag eingebracht werden. Die Abteilung entschied sich für einen Belag aus Betonpflaster. Denn Betopflaster hat bessere Laufeigenschaften, hat durch farblich abgesetzte Spielfelder ein optisch schöneres Design und eine längere Haltbarkeit. Darüberhinaus kann man das Pflaster zum Teil selbst einbringen und Reperaturen sind leichter möglich. Auch bei dieser Baumaßnahme haben einige Mitglieder wieder tatkräftig Hand angelegt. Und als neuestes Bauvorhaben haben wir auch noch eine Photvoltaikanlage auf unser Stockschützenheim angebracht um in Zukunft die Energiekosten zu senken.

2014 wurde wieder ein alter Wunschtaum ins Auge gefasst. Der Bau einer Stocksporthalle. Nach Prüfung der finanziellen und baulichen Möglichkeiten wurde Ende 2014 von der Mitgliederversammlung die Realisierung dieses Bauvorhabens beschlossen. Nach Abschluss der Planungs-, Genehmigungs- und Ausschreibungsverfahrens konnte im August 2015 mit den Baumaßnahmen begonnen werden. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, wegen schlechtem Untergrund, gingen die Arbeiten zügig voran. Die ausführenden Firmen wurden dabei sehr stark von einigen Mitgliedern der Abteilung unterstützt. So konnte bereits Anfang November das Dach der Halle fertiggestellt werden. Sämtliche noch anfallende Arbeiten wie Außenschalung, Lichtband, Tore, Pflasterarbeiten, Elektroinstallation und Außenanlagen wurden ausschließlich von den Abteilungsmitgliedern in Eigenleistung erbracht. Nach Fertigstellung aller Arbeiten und Prüfung von Statik und Brandschutz, wurde am 25.April 2016 die Genemigung zur Nutzung der Stocksporthalle erteilt. Und wie es sich gehört, wurde Anfang Juni, im Rahmen der Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehens der Abteilung, mit Einweihungsturnieren und dem kirchlichen Segen die neue Stocksporthalle seiner Bestimmung übergeben. Die Stocksportabteilung ist sehr stolz auf das Erreichte. Die Mitglieder leisteten für dieses Projekt ca. 2500 Stunden an Eigenleistung. Die neue Halle wird auch sehr gut genutzt und mit Leben gefüllt. Das war unser Ziel. Es ist eine Investition in die Zukunft!

Die Stockschützenabteilung bedankt sich sehr herzlich für die Unterstützung bei der Gemeinde Schechen, beim SV Schechen (Hauptverein), bei der Abteilung Ski, beim Bayerischen Landessportverband (BLSV), bei der Volksbank-Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee e.G. und bei allen Sponsoren und Gönnern ohne die diese wunderschöne Stocksporhalle nicht verwirklicht werden hätte können.